Kellerabdichtung mit einer Dickbeschichtung

Um den Keller im Erdbereich abzudichten, gibt es inzwischen verschiedene Verfahren, die auch in der  DIN dokumentiert werden. Die vielleicht häüfigste Art der Abdichtung sind Dickbeschichtungen. Dort gibt es verschiedene Ausführungen und Güten, entscheidend ist der Lastenfall am Bauwerk. Dabei spielt nicht nur die Lage des Bauwerks ein Rolle, sondern auch die Bodenbeschaffenheit. Hier wird das grundsätzliche Vorgehen genauer beschrieben.
Ebenflächigen Untergrund herstellen, Mörtelaustritte und Grate abschlagen, tiefe Löcher mit Reparaturmörtel ausbessern.

An Wand-Sohlenanschlüssen muß eine Mörtel-Hohlkehle angeformt werden. Sie sollte einen Radius von etwa 4cm haben.

Als Voranstrich wird ein Bitumanstrich verwand. Dafür kommt zum Beispiel Cereplast CP 41 in Frage, der bei Temperaturen von über +5 °C mit Wasser verdünnt aufgetragen wird.

Die Dickbeschichtung, wie etwa Cereplast CP 44, mit langsam laufendem Rührgerät gut durchrühren. Bei 2-Komponentigen Produkten wie etwa Cereplast CP 43 die zweite Komponente dabei gleichmäßig untermischen. Letztere haben dabei Vorteile, sollte es relativ kurz nach der Verarbeitung zu Niederschlag kommen.

Anschließend wird die erste Schicht der Dickbeschichtung mit einem Glätter aufgetragen.
Bei drückendem Wasser oder bei großformatigen Steinen muß zusätzlich ein Gewebe eingebettet werden.
Die zweite Schicht wird aufgetragen. Beim Lastfall 4 gem. DIN 18195 ist der Auftrag frisch in frisch möglich. Bei den Lastfällen 5 bzw. 6 muß die erste Schicht zuerst trocken sein.

Alle Abdichtungen sind gem. DIN 18195.´mit einer Schutzschicht abzudecken. Dafür kommt ein Vlies oder Dämm- bzw. Dränplatten in Frage.